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Warnsteiks gegen Stellenabbau der Bahn in Werkstätten

Reuters BERLIN. Beschäftigte in den von Schließung bedrohten Werkstätten der Deutsche Bahn AG haben am Mittwoch nach Gewerkschaftsangaben gegen die Vorstandspläne protestiert. Ein Sprecher der Eisenbahngewerkschaft Transnet Gewerkschaft GdED sagte am Morgen, in neun Werkstätten sei es in der Frühe zu mehrstündigen Arbeitsniederlegungen gekommen. Die Betriebsräte hätten ihre Kolleginnen und Kollegen über die Bahn-Pläne informiert und über weitere Maßnahmen beraten. Die Bahn will bis 2003 fast die Hälfte ihrer Instandhaltungswerke schließen und damit 6000 Stellen abbauen.

Acht der 18 Standorte würden wegen bestehender Überkapazitäten geschlossen, hatte die Bahn am Dienstag nach einer Vorstandssitzung mitgeteilt. Derzeit arbeiten 11.500 Menschen in den großen Ausbesserungswerken der Bahn. Transnet-Chef Norbert Hansen hatte massiven Widerstand gegen die Schließungspläne angekündigt. Alle demokratischen Mittel würden eingesetzt, um die Vernichtung von Arbeitsplätzen zu verhindern, hieß es in einer Erklärung Hansens. Transnet forderte politische Unterstützung von den Ländern und Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD).

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