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Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben begonnen

Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wollen sich in NRW bis zum Mittag rund 30.000 Beschäftigte an Protestaktionen beteiligen

dpa BOCHUM/STUTTGART. Im Tarifkonflikt des Öffentlichen Dienstes haben am Freitagmorgen in Nordrhein-Westfalen und Baden- Württemberg Warnstreiks begonnen. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sollen sich in NRW bis zum Mittag rund 30 000 Beschäftigte an Protestaktionen beteiligen.

In vielen Städten wollen die Demonstranten den Oberbürgermeistern eine Rute überreichen. Bei der Hauptkundgebung vor dem Bochumer Rathaus wird am Vormittag ver.di-Chef Frank Bsirske als Redner erwartet. Auch in Düsseldorf, Dortmund, Essen und Siegburg sind Demonstrationen geplant.

In Mannheim zogen Gewerkschafter mit Nikoläusen und Flugblättern durch die Dienststellen der Stadt. Auch in anderen Städten im Südwesten kam es zu Aktionen in Ämtern und Kliniken.

ver.di fordert für die rund drei Millionen Arbeiter und Angestellten des öffentlichen Dienstes deutlich über drei Prozent höhere Einkommen. Die Arbeitgeber von Bund, Ländern und Gemeinden plädieren für eine Nullrunde. Die Verhandlungsführer der Tarifparteien treffen sich am 11. Dezember in Berlin zu einem Sondierungsgespräch. Die nächste offizielle Verhandlungsrunde ist für den 18. Dezember in Kassel geplant.

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