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Warnstreiks in der Textilindustrie haben begonnen

Im Tarifkonflikt für die 150 000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie haben am Freitagmorgen Warnstreiks begonnen. Im rheinland-pfälzischen Wolfstein legten beim Unternehmen Karl Otto Braun nach Angaben der IG Metall rund 350 Beschäftigte der Nacht- und der Frühschicht die Arbeit vorübergehend nieder. Bei der Hartmann AG im baden- württembergischen Heidenheim beteiligten sich laut Betriebsrat etwa 100 Beschäftigte.

dpa-afx FRANKFURT. Im Tarifkonflikt für die 150 000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie haben am Freitagmorgen Warnstreiks begonnen. Im rheinland-pfälzischen Wolfstein legten beim Unternehmen Karl Otto Braun nach Angaben der IG Metall rund 350 Beschäftigte der Nacht- und der Frühschicht die Arbeit vorübergehend nieder. Bei der Hartmann AG im baden- württembergischen Heidenheim beteiligten sich laut Betriebsrat etwa 100 Beschäftigte.

Die IG Metall hat die Beschäftigten in den vier Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein- Westfalen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit sollten die festgefahrenen Verhandlungen beflügelt werden. Die Arbeitgeber fordern eine Öffnung der Tarifverträge für betriebliche Vereinbarungen. Die Gewerkschaften verlangen eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3,5 Prozent.

In Nordrhein-Westfalen sind Arbeitsniederlegungen in Düren, Minden, Recklinghausen und Remscheid sowie eine Kundgebung in Herford geplant. In Baden-Württemberg werde es Aktionen in Metzingen, Singen, Aalen, bei Steiff in Giengen und bei Schiesser in Radolfzell geben. In Niedersachsen wolle sich die Firma Kayser Automative in Einbeck an den Arbeitsniederlegungen beteiligen.

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