Warnstreiks mehrerer tausend Mitarbeiter
Lufthansa-Aktie durch Streit und Spekulationen im Sinkflug

Die Aktien der Lufthansa AG sind am Freitag durch eine Pressemeldung über einen geringer als erwarteten Gewinn und den Warnstreik der Gewerkschaft Verdi im innerdeutschen Flugverkehr und in den Sinkflug übergegangen.

dpa-afx FRANKFURT. Mit einem Kursabschlag von 4,11 % auf 19,82 Euro war die Aktie bis 10.15 Uhr der klare Verlierer im Dax. Der Standardwerteindex zog - beflügelt durch die freundlichen Vorgaben der US-Technologiebörse Nasdaq - im Gegensatz dazu um 2,60 % auf 5 528,11 Punkte an.

Händler sagten übereinstimmend, dass die Aktie durch Spekulationen über einen Gewinneinbruch im laufenden Jahr belastet würde. Eine Sprecherin der Lufthansa AG wies am Morgen einen Pressebericht zurück, wonach der operative Gewinn des Konzerns von 1,040 Mrd. Euro im Jahr 2000 auf 650 Mill. Euro in 2001 sinken werde.

"Die in der Zeitung genannte Größenordnung beim operativen Ergebnis spiegelt nicht den gegenwärtigen Kenntnisstand der Lufthansa wieder", sagte die Sprecherin. Eine Prognose über das Ergebnis des laufenden Jahres werde erst auf der Bilanzpressekonferenz am 27. April 2001 abgegeben.

Zusätzlich sorgten Warnstreiks mehrerer tausend Lufthansa-Mitarbeiter für erhebliche Behinderungen an deutschen Flughäfen. Bundesweit fielen mindestens 100 Flüge aus, rund 10 000 Passagiere waren nach Angaben der Lufthansa hiervon betroffen. Rund 10 000 Beschäftigte an Abfertigungsschaltern, in Technik und Verwaltung hatten am Morgen für drei Stunden die Arbeit nieder.

Warnstreiks bei

Lufthansa

beendet
Lufthansa widerspricht Gerüchten über Gewinnrückgang

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