Warnung vor feindlicher Übernahme
Übernahmefantasien lassen Hypo-Vereinsbank steigen

dpa-afx FRANKFURT. Nachdem Hypo-Vereinsbank-Chef Albrecht Schmidt in einem internen Mitarbeiterschreiben vor einer feindlichen Übernahme gewarnt hat, haben die Aktien der Hypo-Vereinsbank am Montag Kursgewinne verzeichnet. Bis 16.40 Uhr legte die Aktie um 1,42% auf 49,40 Euro zu. Zeitgleich gewann der Dax 0,48 % auf 5 413,59 Zähler.

Händlern zufolge haben Übernahmefantasien die Aktie beflügelt. Ausgangspunkt der Spekulationen war ein internes Schreiben Schmidts gewesen, in dem er angesichts des Gewinneinbruchs im zweiten Quartal zu mehr Leistungsbereitschaft aufrief und gleichzeitig vor einer feindlichen Übernahme warnte. "Weitere Umbrüche zeichnen sich ab, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie eintreten", hieß es in dem Brief, der in diversen Medien zitiert wurde. Schmidt spielte damit auf die Fusionswelle in der deutschen Bankenlandschaft an. Von einer realen Bedrohung für die Hypo-Vereinsbank wollte er aber nicht sprechen.

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