Warnungen an Iran
EU unterstützt Aufbau im Irak

Die Europäische Union drängt auf eine stärkere Einbeziehung der Vereinten Nationen in die Nachkriegsentwicklung im Irak. Das ergibt sich aus dem Entwurf für die Abschlusserklärung des EU-Gipfeltreffens von Thessaloniki, der am Freitagmorgen bekannt wurde.

HB/dpa THESSALONIKI. Demnach hofft die EU, dass die UN einen bedeutenden Beitrag zur Bildung einer repräsentativen irakischen Regierung leisten werde. Die "einzigartigen Fähigkeiten der UN bei der Staatsbildung nach Konflikten" könnten dabei genutzt werden, heißt es. Die EU bekräftigt ihre Bereitschaft, sich am Wiederaufbau des Iraks zu beteiligen und versichert, weiterhin eine spürbaren Beitrag zur humanitären Hilfe zu leisten.

Eine deutliche Warnung richtet die EU im außenpolitischen Teil der Erklärung an Iran. Es gebe ernste Bedenken zu einigen Aspekten des iranischen Atomprogramms. Die Regierung in Teheran müsse umfassend mit der Internationalen Atomenergie-Agentur zusammenarbeiten. Die Entwicklung gebe für die EU Anlass zur Besorgnis in den Beziehungen zu Iran, heißt es. Verlangt werden auch deutliche Fortschritte bei der Achtung der Menschenrechte, insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Demonstrationen in Teheran.

Auch Nordkorea wird aufgefordert, sein weltweit kritisiertes Atomprogramm unumkehrbar abzubauen. Es könne damit einen grundlegenden Schritten zur friedlichen Lösung des Konflikts um seine Nuklearpolitik tun.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%