Warnungen via Handy Mitte nächsten Jahres möglich
Neues satellitengestütztes System angelaufen

Nach dem Anlaufen eines neuen satellitengestützten Warnsystems in Katastrophenfällen sollen bis Mitte nächsten Jahres auch individuelle Hinweise auf Handys und Funkuhren verschickt werden können.

afp BERLIN. Eine Sprecherin des Innenministeriums sagte am Montag in Berlin, derzeit liefen entsprechende Verhandlungen mit den betreffenden Unternehmen. Das neue flächendeckende System lief den Angaben zufolge am Montag wie angekündigt an. Die Sprecherin betonte, dass vor der Weitergabe von Alarmmeldungen durch Radiosender aber weiterhin eine politische Bewertung von Größe und Ausmaß der möglichen Bedrohung vorgenommen werde.

Grundlage des neuen Systems sind die Zivilschutzverbindungsstellen, die mögliche Bedrohungen aus der Luft und am Boden registrieren. Im Falle einer ernsten Bedrohung könne der Alarm nun binnen 20 Sekunden an die Landesrundfunkanstalten und die jeweiligen Lagezentren des Bundes und der Länder weitergeleitet werden. "Damit ist nun eine schnelle Warnung gewährleistet", sagte die Sprecherin. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hatte das System am Wochenende angekündigt.

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