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«Warten auf das Glück»: ... bedeutet, auf der Durchreise zu sein

Hamburg (dpa) - Nouadhibou ist ein kleiner Ort an der mauretanischen Küste, umgeben vom Wüstensand der Sahara. Hier zieht das Leben langsam vorüber, zwischen weißen Häusern und traditionellen Liedern, während die Menschen von ihrem Glück träumen, ohne wirklich dran zu glauben.

Hamburg (dpa) - Nouadhibou ist ein kleiner Ort an der mauretanischen Küste, umgeben vom Wüstensand der Sahara. Hier zieht das Leben langsam vorüber, zwischen weißen Häusern und traditionellen Liedern, während die Menschen von ihrem Glück träumen, ohne wirklich dran zu glauben.

Der 17-jährige Abdallah (Mohamed Mahmoud Ould Mohamed) besucht dort seine Mutter, bevor er für immer nach Europa geht. Er spricht den lokalen Dialekt nicht und fühlt sich ohne Kommunikation zunächst als Außenseiter. Aus dieser Distanz ist ihm alles fremd, doch dann erwacht sein Interesse. Melancholisch und doch leicht erzählt der mit vielen Preisen ausgezeichnete Regisseur Abderrahmane Sissako die Geschichte der Menschen aus dem Dorf als Ort des Übergangs, untermalt mit traumhaften Bildern aus der mauretanischen Sandwüste.

(Heremakono, Frankreich/Mauretanien 2002, 95 Min., von Abderrahmane Sissako, mit Mohamed Mahmoud Ould Mohamed, Nana Diakite, Maata Ould)

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