Warten auf den Hauptgesellschafter
Option der Bundesliga für DSF-Einstieg verlängert

Die Option für den Einstieg der Bundesliga beim Deutsche Sportfernsehen (DSF) ist verlängert worden. Das bestätigte am Freitag Michael Pfad, Geschäftsführer bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL).

HB/dpa FRANKFURT/HANNOVER. Die ursprünglich Ende des Jahres auslaufende Frist sei ins neue Jahr verschoben worden, da die DFL über eine Beteiligung erst entscheiden könne, wenn der neue DSF- Hauptgeselleschafter feststeht. Einen genauen Termin gibt es nach Pfads Angaben nicht.

"Wir müssen erst mit dem neuen Investor über die dann geplante Ausrichtung des Senders sprechen, bevor wir dem Aufsichtsrat und den Vereinen eine Empfehlung geben", sagte Pfad. Der vor einem halben Jahr abgeschlossene TV-Vertrag enthält eine Option auf ein Paket mit 25,1-Prozent-Beteiligungen am DSF sowie am Internetanbieter Sport1 und am Datendienst IMP.

Derzeit gibt es vier Interessenten an dem defizitären Spartensender, der sich nach eigenen Angaben auf Konsolidierungskurs befindet. Neben der Gruppe EM.TV, Karstadt/Quelle und dem Schweizer Unternehmer Hans-Dieter Cleven haben nach dpa-Informationen die amerikanischen Unternehmen ESPN und Anschutz Entertainment Group sowie das skandinavische Medienunternehmen Modern Time Group (MTG) Interesse am DSF bekundet.

"Uns ist an einer schnellen Lösung gelegen", sagte Pfad. Die DFL habe ihre Wirtschaftsprüfung beim DSF abgeschlossen. Mit einer Entscheidung, wer das DSF von der insolventen KirchMedia übernimmt, ist jedoch frühestens im Januar zu rechnen.

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