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Warten auf die Wahlen und Cisco

Einen Tag vor der US-Präsidentenwahl. Augenblicklich führt George W. Bush um ein paar Prozentpunkte, doch nach wie vor sind viele Amerikaner unentschlossen, wen sie wählen. Obwohl die S&P Futures auf einen positiven Handelsstart deuten, könnten Investoren heute ein wenig zögerlicher handeln. Die Anleger wollen erst Klarheit, wer der neue Präsident wird und wie sich die Zahlen des Technologie-Zugpferdes Cisco entwickeln.

Mit Spannung erwartet die Wall Street die Quartalszahlen, die Cisco heute Abend nach Börsenschluss melden wird. Die Konsensschätzung liegen bei zwölf Cents pro Aktie. Obwohl Cisco seit 14 Quartalen die Analystenschätzungen nicht mehr überboten hat, setzen Investoren ihre ganze Hoffnung auf einen positiven Ausblick des Netzwerkausstatters.





Die amerikanischen Tabakkonzerne haben eine Schlappe im Rechtsstreit mit Rauchern in Florida erlitten. Wie Associated Press meldet, hat ein Bundesgericht den Florida Fall an ein anderes Gericht weitergeleitet. Philip Morris und weitere Tabakkonzerne, die eine Rekordsumme in Höhe von 145 Milliarden Dollar zahlen sollen, hatten gehofft, dass das Bundesgericht zu ihren Gunsten entscheiden würde. Neben Philip Morris sitzen unter anderem R.J. Reynolds, Loews und British American Tobacco auf der Anklagebank. Tabak-Investoren drücken nun George W. Bush die Daumen. Der Präsidentschaftskandidat hat im Falle eines Wahlsiegs versprochen, die Milliardenklage nicht weiter zu verfolgen.





Unterstützung bekommt der Biotechnologiesektor mit Analystenaustufungen der Unternehmen Amgen und Chiron.





America Online und Time Warner stehen kurz vor einer Einigung mit den US-Wettbewerbsbehörden. Das berichtet das Wall Street Journal in der Montagsausgabe. Die US-Behörden verlangen von den angehenden Partner, dass konkurrierende Internetunternehmen Zugang zu den Kabelleitungen erhalten. Gespräche mit America Online und Time Warner könnten bereits in der laufenden Woche abgeschlossen werden.





3Com

ist bereit, 259 Millionen Dollar zu zahlen, um einen Rechtstreit zu schlichten. Aktionäre haben den Hersteller von Netzwerkzubehör verklagt, über den Kauf von U.S. Robotics nicht ausreichend informiert worden zu sein. 3Com hatte 1997 U.S. Robotics für 8,9 Milliarden Dollar übernommen. 3Com wird heute mehrere neue Produkte vorstellen. Laut des Unternehmens handelt es sich um die größte Einführung neuer Produkte in der Firmengeschichte. Vorbörslich tendiert die Aktie schwächer.





Continental Airlines

, die fünftgrößte US-Fluggesellschaft, hat dem Rückkauf von 6,69 Millionen Aktien für 450 Millionen Dollar zugestimmt. Verkäufer ist Northwest Airlines. Der Schritt erfolgt, um einen Rechtstreit mit den US-Wettbewerbsbehörden beizulegen. 1998 hatte Northwest einen mehrheitlichen Anteil an Continental erworben.

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