Warten auf Kommentar des neuen US-Finanzministers
Euro fällt wieder unter 1,01 US-Dollar

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch leicht gesunken und hat wieder die Marke von 1,01 $ unterschritten. Es habe kaum Markt bewegende Nachrichten gegeben, sagten Devisenexperten. Am Vortag hatte die US-Notenbank die Leitzinsen unverändert bei 1,25 % gelassen.

HB/dpa FRANKFURT. Um 16.40 Uhr kostete die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt 1,0079 $. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0067 (Dienstag: 1,0111) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9933 (0,9890) Euro.

Die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve vom Dienstag ihre Leitzinsen unverändert zu belassen, habe die Märkte nicht bewegen können, sagte Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. "Die Reaktion der Fed hat den Erwartungen der Finanzmärkte entsprochen." Die Schlussfolgerung aus den Besorgnis erregenden Indikatoren für den Arbeitsmarkt zu ziehen, die US-Wirtschaft arbeite sich durch die aktuelle Schwäche, sei jedoch wenig nachvollziehbar.

Händler in London sagten, die Märkte warteten zur Zeit auf einen Kommentar des zukünftigen amerikanischen Finanzministers John Snow zur weiteren Währungspolitik der USA. Es werde erwartet, dass Snow etwas von der Politik des starken Dollars abrücken werde.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6406 (0,6416) britische Pfund 124,18 (124,66) japanische Yen und 1,4740 (1,4736) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 324,25 (325,95) notiert. Der Kilobarren kostete 10 325 (10 335) Euro.

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