Warum der sechsfache Tour-Sieger Lance Armstrong trotz seines Rekordes nicht der beste Radprofi ist
Nur fast der Größte aller Zeiten

Warum der sechsfache Tour-Sieger Lance Armstrong trotz seines Rekordes nicht der beste Radprofi ist.

BERLIN. Es sollte eigentlich ein Witz sein. "Wenn er will, kann er die Tour zehn Mal gewinnen", sagte George Hincapie gegenüber dem amerikanischen Internetanbieter "espn.com". Der treue Helfer von Lance Armstrong aus dem US-Postal-Team lachte dabei, doch nach dem sechsten Tour-Erfolg seines Chefs scheint seine Aussage nicht mehr gewagt. Die Erklärung lieferte Hincapie selber. "In diesem Jahr war er so stark wie noch nie, und er ist noch nicht so alt", erzählte der Amerikaner. "In diesen Zeiten ist man mit 34 Jahren als Athlet am stärksten." Armstrong ist erst 32 Jahre alt.

Schlechte Aussichten für die Konkurrenz, zumal Armstrong die Tour diesmal dominiert hat wie nie zuvor. Im Vorjahr hatte er die dreiwöchige Rundfahrt so knapp wie noch nie gewonnen: 61 Sekunden vor Jan Ullrich. Damals aber war er nicht gut vorbereitet. "Ich werde diesen Fehler nie wieder machen", sagte Armstrong.

In diesem Jahr trainierte er akribisch nur für die Tour und distanzierte die Konkurrenten im Gesamtklassement um mehr als sechs Minuten. Er gewann fünf Etappen. Mit seinem sechsten Tour-Sieg in Folge hat er einen Rekord aufgestellt und Radsport-Größen wie Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault oder Miguel Indurain überholt. Sie alle gewannen die Tour fünf Mal. Lance Armstrong ist der erfolgreichste Fahrer bei der Tour de France aller Zeiten. Doch ist er auch der beste Radfahrer aller Zeiten?

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