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Warum Entrepreneure so wichtig sind

Wer einmal wieder richtig in "Unternehmungslust" baden wollte, der brauchte eine Einladung für die Alter Oper in Frankfurt, wo gestern Abend der Titel "Entrepreneur des Jahres" an fünf deutsche Top-Unternehmen vergeben wurde.

Zwischen Repräsentanten von Hundefutter, Süßgebäck und Verkehrsleitsystemen konnte ich jede Menge Bestätigung für meine Forderung einsammeln, dass es nicht nur um die allseits und lauthals von der Regierung geforderte Verbesserung der Rahmenbedingungen geht.

In diesem Jahr hatten sich nicht weniger als 300 Unternehmen beworben, davon erreichten 83 die Finalrunde. Große und Kleine, Alte und Junge - eine eindrucksvolle Gala für aktive Unternehmer, bereits zum 6. Mal durchgeführt von Ernst & Young.

"Wir brauchen mehr Unternehmer ", so und ähnlich klang es den ganzen Abend - aber nicht klagend, sondern aufmunternd. "Es macht Spaß, ein solches Unternehmen führen zu dürfen", betonte einer der fünf Preisträger überzeugend. Und in einem lebhaft beklatschten Grußwort stellte der aus Deutschland kommende Welt-Entrepreneur des Jahres 2001 fest: "Wenn man seit dem 22. September die Zeitungen aufschlägt, kann man depressiv werden.

Aber trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und trotz einer Regierung, die es einem nicht gerade leicht macht, kann ein Unternehmer Visionen erfolgreich umsetzen." Dazu passte die These eines anderen Entrepreneurs: "Man kann auch gegen den Markt wachsen, wenn man aktiv und innovativ ist."

Das war ein guter Abend! Versammelt waren genau jene Typen, die unsere Volkswirtschaft braucht: Wir brauchen ausgezeichnete Vorbilder, wir brauchen Köpfe. Und die müssen sich zeigen, damit sie auf andere vorbildlich wirken können.

Übrigens: Ein Entrepreneur ist derjenige, der 16 Stunden pro Tag für sich arbeiten will, damit er nicht 8 Stunden für andere arbeiten muss.

Machen Sie?s gut - bis morgen!

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