Was Arbeitnehmer im Zielvorbereitungsgespräch beachten müssen
Von Zielvereinbarungen sollten beide Seiten profitieren

ddp FRANKFURT/MAIN. Immer mehr Unternehmen binden ihre Beschäftigten über konkrete Zielvorgaben und Bonussysteme in Geschäftsabläufe ein. In so genannten Zielvereinbarungsgesprächen bekommen Mitarbeiter zudem die Möglichkeit, sich selbst Ziele zu setzen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Allerdings sind Zielvereinbarungen keineswegs automatisch karriere- beziehungsweise unternehmensfördernd, wie der im Frankfurter Bund-Verlag erschienene Ratgeber "Arbeitnehmer im Mitarbeitergespräch" erläutert.

Damit möglichst beide Seiten profitieren, sollten einige Aspekte bedacht werden. Wichtig ist ein echter Dialog zwischen Arbeitnehmer und Vorgesetztem. Einseitige Anweisungen oder gar Befehle seien fehl am Platz. Die Zielvereinbarungen sollten so konkret wie möglich formuliert werden und überprüfbar sein. Auch qualitativen Zielen sollte Raum gegeben werden.

Wichtig ist den Angaben zufolge außerdem, dass die Ziele umsetzbar sind und nicht von konjunkturellen, also nicht veränderbaren, Rahmenbedingungen abhängen. Denn dann kann ein Ziel trotz höchster Anstregungen nicht erreicht werden, was möglicherweise zu Motivationsverlusten führt.

("Arbeitnehmer im Mitarbeitergespräch", Breisig u.a., Bund-Verlag, Frankfurt am Main, 240 Seiten, 29,90 Mark)

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