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Was bei Leerverkäufen zu beachten ist

DÜSSELDORF. Leerverkäufe sind nur etwas für Anleger, die über exzellente Marktkenntnisse verfügen und ausreichende Rücklagen haben. Wer sich das Geschäft zutraut, sollte zunächst bei seiner Hausbank nachfragen, ob sie das Instrument "für gute Kunden" bereitstellt. Bislang gibt es aber kaum Angebote. Nach Meinung von Experten wird sich der Markt in Zukunft für ausgewählte Privatanleger öffnen. Vorsicht ist angesagt bei kleineren Gesellschaften, die etwa anbieten, im Namen des Kunden ein Konto in den USA zu eröffnen, um dort Aktien leer zu verkaufen. In der Branche gibt es schwarze Schafe, und es besteht Betrugsgefahr.

Bei der Auswahl des Spekulationsobjekts sollten Anleger liquide Aktien bevorzugen. Werden Titel wenig gehandelt, steigt das Risiko, dass kleine Aufträge große Kursbewegungen auslösen. Dies kann beim Rückkauf der Aktien zu massiven Verlusten führen. Begrenzt werden sollte das Risiko zudem durch das Setzen von Stop-Loss-Marken: Überschreitet der Kurs ein bestimmtes Niveau, wird das Papier zurück gekauft. Doch Achtung: Bei Überschreiten der Marke ist nicht gewährleistet, dass die Aktie auch zu diesem Preis erworben wird. Es wird lediglich eine Order an die Börse gegeben. Zu welchem Preis diese ausgeführt wird, ist nicht garantiert. In jedem Fall gilt: Wer Leerverkäufe tätigt, sollte den Markt ständig im Blick haben.

Eine Alternative zu Leerverkäufen sind "Bär-Zertifikate", bei denen der Anleger ebenfalls vom Kursrückgang des Basiswertes profitiert. Hier ist der maximale Verlust auf die Anlagesumme begrenzt.nac

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