Was die Frankfurter so mögen...
Banken zum Vernaschen

Die Geldmetropole am Main ernährt sich recht bodenständig: Apfelwein und Rippchen mit Kraut sind die Renner. Die feinen Adressen für Gourmets versteckt Frankfurt lieber. Doch deren Entdeckung verspricht Genuss.

Vor ein paar Jahren hatte die Gärtnerin Anja Rappelt zu viele Erdbeeren auf den Feldern stehen. In ihrer Not kochte sie köstliche Konfitüre aus den Früchten. Die Kunden rissen ihr die liebevoll verzierten Gläser aus der Hand. "Meine Leidenschaft für Gelees und Marmeladen ist also einem Zufall zu verdanken", gibt Anja Rappelt lachend zu. Rund drei Dutzend fruchtige Kreationen gibt es inzwischen. Von Aprikose-Amaretto bis Zwetschge-Zimt reicht das Angebot. Auch Genießer mit einer Vorliebe fürs Pikante werden verwöhnt: mit selbst gemachter Tomatensauce, Chutneys und eingelegtem Sauergemüse. Für die Frankfurter Spezialität "Grüne Soße" ist Mutter Ingrid zuständig.

Einen Katzensprung vom Stadtwald entfernt, verkaufen die beiden Frauen ihr Hausgemachtes. Das zahme Huhn Toto spaziert schon mal mitten durch den Laden. Dass die Damen mit dem grünen Daumen erstklassige Qualität liefern, hat auch die Frankfurter Spitzengastronomie entdeckt. Restaurants wie "Holbein?s", "Weidemann" und das feine Hotel Kempinski in Falkenstein ordern hier.

Wer zu Anja Rappelts naturreinem Tomatensugo noch die passende Pasta oder ein Gewürz sucht, geht am besten zum Tee- und Gewürzhaus Schnorr, das sich seit 1956 in bester Citylage nahe der Paulskirche findet. "Ich kenne manche Kunden schon seit Jahrzehnten", erklärt dort Renate Ott-Thiele, die Tochter des Gründers. Schnorr ist für seine kreativen Gewürzmischungen berühmt, die sogar von passionierten Köchen aus dem Ausland geordert werden.

Legendär ist die Bruschetta-Mischung aus getrockneten Tomaten, Knoblauch, Basilikum, Oregano und edelsüßem Paprika. Ein Verkaufsschlager ist auch das Bratkartoffelgewürz mit Curcuma, Zwiebeln und zig Kräutern. Neben Hunderten von Gewürzen und getrockneten Kräutern verkauft Schnorr selbst erdachte, delikate Reismischungen. "Allein der wunderbare Duft der exotischen Aromen ist eine einzige Verführung", sagt Hobbykoch und IT-Spezialist Manfred Grögler und entscheidet sich heute für den Maharani-Reis.

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