Was man trägt
Heimat hautnah

Tom Ford lässt sich von Texas inspirieren, Armani von Italien - und die Schweizer lieben ihr Kreuz.

Es begann mit einem Hamburger Friseur. Michael Jung, Chef von "Cut for Friends", ließ aus Spaß Trainingsjacken mit der Aufschrift "Hamburg" fertigen - sie wurden Kult. Inzwischen liefert Cut for Friends auch Aufdrucke von Sylt bis Münster.

Die Collections Premieren in Düsseldorf zeigen wie schon Mailand und New York: Auch große Designer setzen auf Heimatverbundenheit. Armani verarbeitet mit neuer Vorliebe italienische Motive. Tom Ford lässt sich von der Cowboy-Mode seiner texanischen Heimat inspirieren.

Ein Renner der Saison kommt aus der Schweiz: die Swiss - Cross-Jacke von Strellson - da wärmt man das eigene Kreuz mit dem roten Schweizer Symbol

.

Strellson-Boss Reiner Pichler hatte für sich im vergangenen Oktober zwei neue Schweizer Armeedecken bestellt. Die sah sein Verkaufsleiter und verriet ihm seine Quelle für alte Originaldecken: 70 Jahre alt und vielfach eingesetzt, aber ausschließlich zu friedlichen Zwecken.

Pichler bestellte zehn - nummeriert, handbestickt mit Kompanie-Namen und plombiert - und verschenkte sie zu Weihnachten. Die Resonanz war so überzeugend, dass Strellson zur Weiterverarbeitung so viele alte Decken kaufte, wie zu kriegen waren. Inzwischen gibt es ein ganzes Swiss - Cross-Programm: Hose, Pullover und Stiefel. Darin kreuzen die Schweizer gerne auf.

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