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Was Rechenschaftsberichte wirklich aussagen

Bruttomietrendite: Mieteinnahmen ohne Nebenkosten bezogen auf das durchschnittliche Immobilienvermögen während der Berichtszeit.

Nettomietrendite: wird wie die Bruttomietrendite errechnet, doch werden die Bewirtschaftungskosten der Immobilien von den Mieteinnahmen abgezogen. Zu den Bewirtschaftungskosten zählen z.B. Wartungs-, Instandhaltungs- und Betriebskosten. Zu letzteren zählen etwa nicht umlagefähige Energiekosten und Versicherungen.

Immobiliengesamtrendite vor Darlehen: setzt sich aus der Nettomietrendite und der Rendite aus Wertzuwächsen zusammen.

Immobiliengesamtrendite nach Darlehen: Nettomieteinnahmen minus Zinsen bezogen auf das durch Eigenkapital finanzierte Immobilienvermögen. Deutsche Liegenschaften werden in der Regel komplett aus Fondsmitteln, ausländische dagegen häufig zwecks Steueroptimierung zum Teil mit Fremdkapital finanziert. Außerdem begrenzen Mieteinnahmen in der Währung des Darlehens das Währungsrisiko.

Liquiditätsrendite: ergibt sich aus der Rendite der von Fonds auf dem Geld- und Kapitalmarkt geparkten Gelder und ist zurzeit niedriger als die Immobilienrendite. Liquide Mittel finanzieren Immobilienkäufe oder dienen dazu, Anleger auszuzahlen, die ihre Anteile zurückgeben.

Fondsrendite: ergibt sich aus Immobiliengesamtrendite und Liquiditätsrendite. Zurzeit senkt ein hoher Anteil liquider Mittel die Fondsrendite.

Zahl der Liegenschaften: Je höher, desto größer ist die Risikostreuung.

Zahl der Bauprojekte: Baut der Fonds selbst, erhöht er Gewinn- wie auch Verlustchancen.

Aufteilung nach Nutzungsarten: Überwiegend wird in Büroimmobilien investiert. Im Vergleich zu Wohngebäuden gilt: höhere Renditen, höheres Risiko.

Objektverteilung nach Verkehrswerthöhe: Tendenziell ist die Zahl möglicher Käufer bei kleineren Objekten größer.

Geographische Verteilung: Immobilienmärkte sind regionale Märkte. Nur wer Daten der Standorte hat, kann das Potenzial des Fonds abschätzen.

Altersstruktur: Je älter eine Immobilie, desto höher Aufwand für Reparatur und Renovierung.

Auslaufende Mietverträge je Jahr: je länger die Restlaufzeiten, desto sicherer die Einnahmen. Einem niedrigeren Mietausfallrisiko wegen Leerständen stehen geringere Chancen gegenüber, von steigenden Mieten zu profitieren.

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