Wasserkraftwerke
Eon in Österreich ausgeschaltet

Die geplante Wasserkraftehe zwischen dem deutschen Energie-Konzern Eon und dem börsennotierten österreichischen Energieversorger Verbund ist endgültig geplatzt.

dpa WIEN. Nach heftigem politischen und öffentlichen Druck wird der Verbund-Konzern stattdessen eine "große österreichische Stromlösung" mit den regionalen Energieversorgern rund um die börsennotierte EVN eingehen, berichten die Wiener Zeitungen am Freitag. Formell bekannt gegeben werden soll der Beschluss am Montag.

Demnach werden Verbund und die in der EnergieAllianz zusammengeschlossenen Regionalversorger eine gemeinsame Stromhandels- und Kraftwerkssteuerungsgesellschaft gründen, in das alle österreichischen Kraftwerke eingebracht werden. Großkunden werden dann gemeinsam bedient, bei Privathaushalten und Kleinunternehmen sollen die Unternehmen dagegen weiterhin konkurrieren.

Verbund und Eon wollten für Produktion und Vertrieb der Wasserkraft ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Die geplante European Hydro Power (EHP) wäre der größte Anbieter von Strom aus Wasserkraftwerken in Europa gewesen. Aus Sorge um einen angeblichen Ausverkauf der österreichischen Wasserreserven hatten zahlreiche Politiker diese Maßnahme heftig kritisiert.

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