Wasserstand des Goitzsche-Sees sinkt
Ortsteile Bitterfelds bleiben evakuiert

Aus dem überfluteten Tagebau-See Goitzsche bei Bitterfeld läuft seit Dienstagmorgen das Wasser kontrolliert in die Mulde ab. Ein in den letzten Tagen gebauter künstlicher Abflusskanal quer durch eine Bundesstraße sei derzeit auf einer Breite von 15 Metern geöffnet und solle im Tagesverlauf auf 45 Meter verbreitert werden, sagte ein Sprecher des Krisenstabes.

HB/dpa BITTERFELD/DESSAU. Ziel sei es, den Wasserstand im Goitzsche-See täglich um 20 Zentimeter und insgesamt um mindestens einen Meter zu senken. Dadurch soll sich der Druck verringern, der noch immer auf Schutzwällen lastet.

In Bitterfeld bleibt in Ortsteilen die Evakuierungsanordnung noch in Kraft. Aus Sicherheitsgründen dürfen die Menschen nur nachmittags zwischen 14.00 und 18.00 Uhr ihre Wohnungen betreten. Teile der Stadt waren während des Jahrhunderthochwassers überflutet worden.

Im Landkreis Anhalt-Zerbst können 6 500 Menschen in in ihre Häuser und Wohnungen zurück. Das teilten der örtliche Krisenstab und der Landkreis am Dienstagmorgen mit. Betroffen von Evakuierungen waren hier auch Menschen in Gemeinden des lange Zeit bedrohten Wörlitzer Winkels. Im Landkreis Wittenberg wird nach Angaben des Krisenstabs im Laufe des Dienstags darüber entschieden, ob die von den Evakuierungen betroffen 10 000 Menschen in ihre Heimatstadtteile zurückkehren können. Weiterhin bestehen bleibt der Katastrophenalarm in den Kreisen Stendal, Schönebeck, Bitterfeld, Wittenberg und in der Stadt Dessau.

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