WCM-Angebot für die Übernahme liegt noch nicht vor.
Klöckner Werke wollen Dividende verdoppeln

dpa DUISBURG. Die Duisburger Klöckner-Werke AG hat ihren Aktionären für das laufende Geschäftsjahr 1999/2000 (30.9.) eine Verdoppelung der Dividende in Aussicht gestellt. Die endgültige Entscheidung liege jedoch beim Aufsichtsrat und der Hauptversammlung des Duisburger Unternehmens, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Duisburg.

Nach den nun vorliegenden Ergebnissen für die ersten neun Monate des laufenden Jahres erwartet der Vorstand einen Jahresüberschuss, der eine entsprechende Ausschüttung ermögliche. Für das zurückliegende Geschäftsjahr 1998/99 hatte das im Bereich Abfüll- und Verpackungstechnik tätige Unternehmen erstmals nach siebenjähriger Pause wieder eine Dividende von 2,50 DM je Stückaktie im damaligen Nennwert von 50 DM ausgeschüttet.

Für das zu Ende gehende Geschäftsjahr rechne der ehemalige Stahlkonzern mit einem weiteren Umsatzanstieg um 200 Mill. Euro auf 1,8 Mrd. Euro (3,5 Mrd. DM). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werde sich auf über 100 Mill. Euro erhöhen. Im Vorjahr hatte der Klöckner Werke-Konzern ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 93,5 Mill. Euro (183 Mill. DM) bei einem Jahresüberschuss von 117 Mill. Euro (229 Mill. DM) erwirtschaftet.

In den ersten neun Monaten des Jahres konnte der Konzern sein Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bereits um 40 % auf 75 Mill. Euro steigern. Der Umsatz erhöhte sich um 21,4 % auf 1,355 Mrd. Euro. Auch für das vierte Quartal erwarte das Unternehmen keine Veränderung der günstigen Geschäftsentwicklung.

In der Auseinandersetzung um die angekündigte Übernahme des Duisburger Unternehmens durch die Frankfurter WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG liege derzeit noch kein Tauschangebot für die Aktionäre vor, sagte ein Klöckner Werke-Sprecher. Der Vorstand der Klöckner Werke sei unverändert der Meinung, dass ein solches Angebot auch eine attraktives Barangebot enthalten müsse. Der WCM-Vorstand hatte ein solches Angebot im vergangenen Monat jedoch abgelehnt und ein Tauschangebot in Aktien der börsennotierten Frankfurter Beteiligungsgesellschaft in Aussicht gestellt. WCM hatte angekündigt, die Klöckner Werke noch in diesem Herbst übernehmen zu wollen.

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