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WDH Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas fester - VW und TUI im Blick

Gestützt von positiven US-Vorgaben werden die meisten deutschen Standardwerte am Montag etwas fester in den Handel starten. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 740 Punkten, die Citigroup bei 3 741 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 748 Punkten. Am Freitag hatte der Index 0,28 % auf 3 712,61 Zähler verloren. Die US-Börsen hatten am Freitag unterstützt von nachgebenden Ölpreisen etwas fester geschlossen.

dpa-afx FRANKFURT. Gestützt von positiven US-Vorgaben werden die meisten deutschen Standardwerte am Montag etwas fester in den Handel starten. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 740 Punkten, die Citigroup bei 3 741 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 748 Punkten. Am Freitag hatte der Index 0,28 % auf 3 712,61 Zähler verloren. Die US-Börsen hatten am Freitag unterstützt von nachgebenden Ölpreisen etwas fester geschlossen.

Die Aktien von TUI werden am Montag erneut im Fokus der Investoren stehen. Europas größtem Touristikunternehmen droht Experten zufolge die Zerschlagung. "Diese Gefahr besteht durchaus", sagte der Touristikexperte Dieter Schneiderbauer von der Unternehmensberatung Mercer dem "Tagesspiegel" (Montag). Die Gefahr würde wachsen, sollte TUI Anfang September aus dem DAX herausfallen. Es sei möglich, dass ein großer US-Finanzinvestor TUI übernehmen wolle, um die profitable Tochter Hapag Lloyd aus dem Konzern herauszulösen und Gewinn bringend zu verkaufen.

Ebenfalls ins Rampenlicht dürften Aktien der Deutschen Post geraten. Der erhoffte Einstieg der Bonner bei der Österreichischen Post ist nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD, Montagausgabe) geplatzt. Obwohl die Industrieholding Öiag spätestens 2006 einen Minderheitsanteil an der staatlichen Post verkaufen wollte, erteilten Regierungsvertreter den Plänen nun eine Absage.

Auch Henkel-Papiere könnten das Interesse auf sich ziehen. Der Konsumgüterhersteller will auf den Preisverfall bei Waschmitteln nicht generell mit Preissenkungen reagieren. "Wir setzen Preissenkungen nur sehr zurückhaltend ein", sagte Konzernchef Ulrich Lehner der Tageszeitung "Die Welt" (Montag). Zu hohe Schwankungen im Preis verunsicherten den Kunden. Stattdessen würden im Wettbewerb andere Instrumente wie Produktzugaben genutzt.

Volkswagen-Titel werden sich laut Händlern etwas schwächer entwickeln als der Gesamtmarkt. VW-Personalvorstand Peter Hartz will heute in Wolfsburg die Forderungen des Unternehmens in den anstehenden Tarifverhandlungen vorstellen. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass die Unternehmensführung eine Nullrunde anstrebt. "Die Kluft zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ist noch recht groß und ein Streik möglicherweise unausweichlich", sagte ein Händler. "Dies wird auf der Aktie lasten".

Die Schweizer Börse SWX hat eine Fusion mit der Deutschen Börse abgelehnt, bleibt aber offen für weitere Kooperationen. "Eine Fusion hätte bedeutet, dass SWX zumindest partiell unter deutscher Aufsicht gestanden hätte. Dafür gab es beim Verwaltungsrat keine Bereitschaft", sagte ein SWX-Sprecher am Freitagabend.

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