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WDH Aktien Frankfurt: DAX rutscht ins Minus - Thyssenkrupp fest

Die deutschen Aktienmärkte sind am Donnerstag nach einem freundlichen Start ins Minus gerutscht. Der DAX fiel bis zum Mittag um 0,16 % auf 3 672,88 Zähler. Der Mdax gewann 0,46 % auf 4 772,88 Punkte. Der Tecdax hingegen verlor 0,50 % auf 445,02 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Aktienmärkte sind am Donnerstag nach einem freundlichen Start ins Minus gerutscht. Der DAX fiel bis zum Mittag um 0,16 % auf 3 672,88 Zähler. Der Mdax gewann 0,46 % auf 4 772,88 Punkte. Der Tecdax hingegen verlor 0,50 % auf 445,02 Zähler.

Thyssenkrupp-Aktien stiegen nach Vorlage überaus positiver Zahlen um 3,83 % auf 14,63 ?. Die Papiere setzten sich damit an die DAX-Spitze. Die T-Aktie legte um 2,32 % auf 13,66 ? zu. Die Deutsche Telekom hatte im zweiten Quartal das operative Ergebnis vor allem wegen hoher Zuwächse im Mobilfunkgeschäft deutlich gesteigert.

Nach der vollständigen Vorlage der TUI-Quartalszahlen stieg die Aktie um 2,54 % auf 14,51 ?. Europas größter Reisekonzern hatte die Eckdaten der Bilanz schon in der Vorwoche veröffentlicht. Lufthansa-Papiere verloren dagegen 2,01 % auf 8,78 ?. Nach einer unerwartet schwachen Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr blickt die Fluggesellschaft mit Vorsicht in die Zukunft.

MAN-Aktien verloren nach Zahlen 4,71 % auf 27,11 ?. "Sell on good news", kommentierte ein Händler die Kursverluste trotz Vorlage recht positiver Zahlen. Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern hatte im zweiten Quartal getragen vom Lkw-Boom in Westeuropa und Restrukturierungserfolgen das Ergebnis deutlich gesteigert. Auch das Auftragspolster nahm weiter zu. Es sei erstaunlich, dass die Prognose nicht angehoben werde, sagte ein Händler. Ein anderer Börsianer sagte: "Die Daten fielen allesamt besser als erwartet aus."

Linde-Titel verloren 1,31 % auf 43,01 ?. Der Anlagenbauer und Gase-Spezialist hatte im ersten Halbjahr 2004 den operativen Gewinn (Ebita) binnen Jahresfrist um 9,5 % auf 277 Mill. ? gesteigert. Nach Ansicht von Marktteilnehmern fielen Ebita und Nachsteuerergebnis etwas schlechter als erwartet aus.

Im Tecdax brach der Kurs des Software- und Beratungshauses FJH AG zwischenzeitlich um mehr als 20 % ein. FJH hatte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnet.

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