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WDH AKTIEN IM FOKUS: Autowerte außer Porsche mit Verlusten - USA-AbsatzzahlenDPA-Datum: 2004-07-02 09:58:20

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Autowerte haben am Freitag auf die Juni-Absatzzahlen in den USA überwiegend mit Verlusten reagiert. Die Aktie von BMW < BMW.ETR > fiel um 0,67 Prozent auf 35,84 Euro, die von Volkswagen < VOW.ETR > um 1,22 Prozent auf 33,92 Euro. DaimlerChrysler < DCX.ETR > fielen um 0,81 Prozent auf 37,74 Euro, einzig Porsche < POR3.ETR > legten zu und stiegen um 0,73 Prozent auf 548,94 Euro. Der DAX < DAX.ETR > fiel gleichzeitig um 0,19 Prozent auf 4027,48 Punkte.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Autowerte haben am Freitag auf die Juni-Absatzzahlen in den USA überwiegend mit Verlusten reagiert. Die Aktie von BMW < BMW.ETR > fiel um 0,67 Prozent auf 35,84 Euro, die von Volkswagen < VOW.ETR > um 1,22 Prozent auf 33,92 Euro. DaimlerChrysler < DCX.ETR > fielen um 0,81 Prozent auf 37,74 Euro, einzig Porsche < POR3.ETR > legten zu und stiegen um 0,73 Prozent auf 548,94 Euro. Der DAX < DAX.ETR > fiel gleichzeitig um 0,19 Prozent auf 4027,48 Punkte.

Mit Ausnahme von VW und Audi erlebten die Konzerne einen guten Absatzmonat. Für die BMW Group war es der dritte Monat in Folge mit einem Absatzrekord. DaimlerChrysler setzte im Juni 226.736 Wagen und damit 5 Prozent mehr als im Vorjahr ab. Einen Absatzeinbruch mussten hingegen der Wolfsburger VW-Konzern und seine Ingolstädter Tochter Audi hinnehmen.

HVB-Analyst Rolf Woller zeigte sich von den leichten Verlusten nicht überrascht. "Der Mai war in den USA ein sehr starker Verkaufsmonat", sagte der HVB-Analyst Rolf Woller. Dies müsse bei den Juni-Zahlen beachtet werden. Die Enttäuschung über die bloßen und vermeintlich schwachen Zahlen müsse für die Händler zunächst aufgeklärt werden.

"DaimlerChrysler war im Prinzip der einzige, der positiv überrascht hat", sagte Woller. "Ich sehe dort alles in allem eine positive Entwicklung." Auch die Experten der alpha Wertpapierhandels AG äußerten sich positiv zu DaimlerChrysler.

BMW hat nach den Worten Wollers vor allem durch seinen Mix an Modellen und die Designs in den USA punkten können. Bei dem Münchner Autobauer sei er weiterhin zuversichtlich, genauso wie bei Porsche . "BMW war ja im Plus, aber das war auch zu erwarten", sagte ein Händler. Die Aktie dürfte sich demnach im Handelsverlauf "einigermaßen halten".

In Bezug auf Porsche verwies er auf die deutlich gestiegenen Absatzzahlen für die auslaufende 911-er Reihe - sie hatten um 13 Prozent zugelegt. "Das könnte natürlich mit Rabatten zu tun haben, die kurz vor Einführung des neuen Modells gewährt wurden", sagte der Händler. Zweifelsohne werde der neue 911, der Mitte Juli auf den Markt kommen soll, einen weiteren Absatzschub geben.

Für das Volkswagen-Papier fielen die Einschätzungen gemischter aus. "Das ist relativ schwer zu sagen, weil die bloßen US-Zahlen bei VW relativ aussagelos sind", sagte HVB-Experte Woller. Das Unternehmen schlüssele die Geschäftszahlen nicht nach Modellen auf. Generell sei für das Unternehmen der europäische Markt von größerer Bedeutung. "Das Problem ist, dass VW in den USA so wenig absetzt", bestätigte der Händler. Obwohl es Versuche gegeben habe, mehr Präsenz in den USA zu zeigen, sei der Markt nie stark geworden für VW. Bei alpha fiel die Prognose für das Volkswagen-Papier klar negativ aus: Dieses werde belastet durch die Geschäftszahlen und könnte an das Ende des DAX rutschen, schrieben die Experten.

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