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WDH: Allianz stellt Verkauf der Drkw zurückDPA-Datum: 2004-07-13 07:53:35

(dpa-AFX) London - Der Finanzkonzern Allianz < ALV.ETR > stellt den geplanten Verkauf der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein (Drkw) zurück. "Solange die Bank ihre Kapitalkosten verdient und innerhalb des vereinbarten Risikoprofils bleibt, sind wir zufrieden", zitiert die "Financial Times" (Dienstagausgabe) einen Konzernsprecher.

(dpa-AFX) London - Der Finanzkonzern Allianz < ALV.ETR > stellt den geplanten Verkauf der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein (Drkw) zurück. "Solange die Bank ihre Kapitalkosten verdient und innerhalb des vereinbarten Risikoprofils bleibt, sind wir zufrieden", zitiert die "Financial Times" (Dienstagausgabe) einen Konzernsprecher.

Sollte die Bank ein höheres Risiko eingehen wollen, könnte sie frisches Kapital von außen benötigen. "Es liegt dann an dem Vorstand der Drkw, mit einer Idee auf uns zuzugehen", sagte der Sprecher. Der Münchner Konzern hatte seiner Investmentbank vorgeschrieben, beispielsweise bei Aktienplatzierungen keine größeren Pakete mehr bei sich zwischenzuparken. Für dieses potenziell lukrative, aber auch viel risikoreichere Geschäft müssen Banken viel Kapital vorhalten.

Ende Juni hatte der Rivale Credit Suisse First Boston vier leitende Drkw-Mitarbeiter abgeworben. Neben dem höheren Gehalt soll die auch die Ungewissheit über die Zukunft der Drkw ausschlaggebend gewesen sein. Bislang hatte Allianz-Chef Michael Dieckmann der nach der Deutschen Bank zweitgrößten deutschen Investmentbank nur eine Bestandsgarantie bis August 2005 gegeben.

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