Archiv
WDH: Bilfingerberger-Chef Bodner sieht kein Ende der Krise am Bau

(Wiederholung vom Vorabend)

(Wiederholung vom Vorabend)

(dpa-AFX) Berlin - Der deutsche Bau hat nach Einschätzung des Chefs des Baukonzerns Bilfinger Berger < GBF.ETR > , Herbert Bodner, das Ende seiner Dauerkrise noch immer nicht erreicht. "Ich sehe keine Hoffnung für eine schnelle Genesung," sagte der Chef des zweitgrößten Branchenkonzerns der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Impulse seien weder vom Wohnungsbau, noch im Wirtschaftsgeschäft oder von öffentlichen Auftraggebern zu erwarten. Bodner hält die bisherige Branchen-Prognose von zwei Prozent Umsatzrückgang in diesem Jahr sogar noch für zu optimistisch. Man könne froh sein, wenn die Talfahrt 2005 gebremst werde, sagte er.

Der Bilfinger-Chef rechnet damit, dass der dramatische Abbau von Arbeitsplätzen in der Branche wegen der Billigkonkurrenz weitergehen wird. Seit Anfang der neunziger Jahre hat sich die Zahl der Jobs bei deutschen Baufirmen auf knapp 800.000 nahezu halbiert. Auch durch die in den Tarifverhandlungen diskutierte tarifliche 42-Stunden- Woche zur Lohnkosten-Senkung werde der deutsche Bau nicht gesunden, erklärte der Konzernchef.

Sein eigenes Unternehmen werde in diesem Jahr trotz der Branchenkrise weiter wachsen. Bodner: "Der Konzern-Umsatz steigt in diesem Jahr auf sechs Milliarden Euro und auch das Ergebnis wird mit Sicherheit besser als 2003." Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte die im Mdax < Mdax.ETR > notierte Gesellschaft 5,5 Milliarden Euro umgesetzt und ein Betriebsergebnis von 101 Millionen Euro erzielt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%