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WDH: Opel-Gesamtbetriebsrat lehnt 38-Stunden-Woche ab

(Wiederholung vom Vorabend)

(Wiederholung vom Vorabend)

BOCHUM (dpa-AFX) - Der Opel-Gesamtbetriebsrat lehnt eine Arbeitszeiterhöhungohne Lohnausgleich für das Werk Bochum ab. Eine Verlängerung derWochenarbeitszeit von derzeit 35 auf 38 Stunden ohne Lohnausgleich sei mit ihmnicht zu machen, sagte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz der in Essenerscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ). "Das geht nicht. Dawerden die guten Sitten verletzt."

Die "Automobilwoche" hatte berichtet, Opel wolle aus Wettbewerbsgründen dieArbeitszeiten im Bochumer Werk verlängern. Künftig sollten 38 statt bisher 35Stunden pro Woche gearbeitet werden, um den Standort konkurrenzfähiger imWettbewerb mit anderen europäischen Opel-Werken zu machen.

Die Arbeitnehmer seien bereit, ihren Beitrag zur Zukunftssicherung derdeutschen Werke zu leisten, sagte Franz. Im Gegenzug forderte er allerdings denVerzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum Jahr 2010 sowie konkreteProjektzusagen für die Standorte über 2010 hinaus. Würde eine Erhöhung derArbeitszeit auf 38 Stunden in Bochum umgesetzt, seien 800 Arbeitsplätze inGefahr, sagte Bochums Betriebsratsvorsitzender Dietmar Hahn derZeitung.

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