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WDH VDA: Belebung auf dem deutschen Automarkt bleibt aus

(Wiederholung aus der Nacht.)

(Wiederholung aus der Nacht.)

(dpa-AFX) Berlin - Die deutschen Autohersteller können in diesem Jahr keinen Rückenwind mehr durch eine steigende Nachfrage im Heimatmarkt erwarten. "Auch wenn im zweiten Halbjahr 2004 mit einer leichten Verbesserung gerechnet werden kann, so wird das Gesamtjahr im Vergleich zum Vorjahr lediglich Stagnation im Inlandsabsatz bringen", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, der "Berliner Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Zu einem früheren Zeitpunkt hatte der Verband noch mit einem Plus von drei Prozent gerechnet.

Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 3,24 Millionen Autos zugelassen worden. "Nach vier Jahren rückläufigem Inlandsmarkt ist der deutsche Automarkt derzeit noch immer von Verunsicherung, Kaufzurückhaltung und steigenden Kosten für die Mobilität geprägt", sagte Gottschalk. Er betonte zugleich, dass die Verkäufe im Ausland eine zunehmend wichtigere Rolle spielen: "Wir leben immer stärker vom Export." Gottschalk sagte weiter, für Deutschland kämen belebende Effekte einzig und allein aus neuen attraktiven Modellen, "die auf reges Interesse bei den Kunden treffen".

Von einer kräftigen Aufwärtsbewegung im Markt sei die Branche derzeit weit entfernt. Die Politik mahnte er: "Nur eine konzertierte Aktion der mutigen Fortsetzung der Reformen, dem Ende von weiteren Belastungen für die Autofahrer bis hin zur Beruhigung bei den Ölpreisen wird die Verunsicherung lösen."

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