Wechselkurseffekte belasten
Air-Liquide-Umsatz gesunken

Der weltweit führende Hersteller von Industriegasen, die französische Air Liquide, hat für das dritte Quartal einen Umsatzrückgang von zwei Prozent ausgewiesen.

Reuters PARIS. Die Erlöse seien wegen ungünstiger Wechselkurseffekte auf 1,897 (Vorjahreszeitraum 1,936) Milliarden Euro gesunken, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Auf vergleichbarer Basis habe sich dagegen ein Anstieg von 1,5 Prozent ergeben.

Für das Gesamtjahr erwartet Air Liquide bei einer allmählichen Markterholung eine Steigerung des Nettogewinns, der sich 2001 auf 701,9 Millionen Euro belief. Für den Rest des Jahres sagte das Unternehmen einen Umsatz im Rahmen der Erwartungen voraus. Die derzeitige Geschäftsentwicklung werde sich in den kommenden Monaten fortsetzen, sollte sich die gesamtwirtschaftliche Lage nicht entscheidend ändern.

Air Liquide stellt Sauerstoff, Stickstoff und andere Gase für industrielle Abnehmer aus verschiedenen Branchen her. Zu den Kunden zählen etwa Limonadeproduzenten.

Air-Liquide-Aktien gewannen im Handelsverlauf an der Pariser Börse mit dem festeren Markttrend 3,44 Prozent auf 129,50 Euro.

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