Wechselkursverluste
Telefonica leidet unter Argentinien-Krise

Der größte spanische Telekomkonzern Telefonica hat im ersten Quartal im Sog der Argentinienkrise einen Gewinneinbruch verzeichnet. Das Ergebnis übertraf aber dennoch die Markterwartungen.

rtr MADRID. Der Netto-Gewinn sei zum Vorjahr um 72 % auf 121,1 Mill. ? gesunken, teilte Telefonica am Donnerstag in Madrid mit. Analysten hatten im Schnitt sogar einen Gewinnrückgang von 79 % auf 91 Mill. ? vorhergesagt. Der Konzern begründete die Entwicklung vor allem mit Wechselkursverlusten im Zuge des starken Engagements im rezessionsgeplagten Argentinien. Ohne Berücksichtigung des Argentiniengeschäfts wäre der Nettogewinn den Angaben zufolge zum Vorjahreszeitraum um 10,1 % gestiegen. Telefonica ist auch in Lateinamerika der führende Telefonanbieter. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) fiel um 2,7 % auf 3,04 Mrd. ?.

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