Weg zum Allfinanzkonzern
Allianz kauft restliche Dresdner-Aktien nicht vor Juli

Der Versicherungskonzern Allianz wird den Erwerb der restlichen Aktien der neuen Tochter Dresdner Bank durch ein Abfindungsangebot an die verbliebenen Minderheitsaktionäre frühestens im Juli abgewickelt haben. Das sagte Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner am Freitag bei einer Analysten-Konferenz.

Reuters FRANKFURT. Insgesamt liege die Abfindungssumme für die restlichen Dresdner-Aktionäre für dieses so genannte Squeeze Out bei 824,3 Millionen Euro, ergänzte er. Der Versicherer hatte jüngst angekündigt, den Dresdner-Aktionären für die restlichen 2,8 Prozent an dem übernommenen Frankfurter Kreditinstitut eine Abfindung von 51,50 Euro je Aktie zu bieten.

Ermöglicht wird das Squeeze Out durch das seit Januar geltende neue "Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG). Danach können Minderheitsaktionäre zur Herausgabe ihrer Anteilsscheine gezwungen werden, müssen dafür jedoch eine angemessene Barabfindung erhalten. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Mehrheitsaktionär Aktien in Höhe von mindestens 95 Prozent des Grundkapitals hält.

Die Allianz hatte die drittgrößte Bank Deutschlands vergangenes Jahr übernommen und war damit auf die Strategie eines Allfinanzkonzerns eingeschwenkt.

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