Wegen angeblich irreführender Bilanzierungen
Staatsanwaltschaft prüft Vivendi-Bilanzen

Eine Pariser Staatsanwaltschaft prüft nach Informationen aus Justizkreisen die Bücher des hoch verschuldeten Medienkonzerns Vivendi Universal wegen angeblich irreführender Bilanzierungen.

Reuters PARIS. Die Untersuchungen konzentrierten sich auf die Zeit, als Jean-Marie Messier noch an der Spitze des Konzerns gestanden habe, hieß es am Dienstag aus den Kreisen in Paris. Ende Juli hatte eine Vereinigung von Vivendi-Kleinaktionären Klage eingereicht und dem Unternehmen vorgeworfen, falsche und irreführende Informationen über die Finanzlage verbreitet zu haben.

Im Juli war Messier angesichts wachsender Liquiditätsprobleme des Konzerns von dem früheren Aventis-Manager Jean-Rene Fourtou an der Vivendi-Spitze abgelöst worden. Vivendis Gesamtschulden belaufen sich auf 19 Milliarden Euro. Die Aktien gaben am Dienstag in einem schwächeren Pariser Marktumfeld mehr als vier Prozent auf 12,85 Euro nach.

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