Wegen Gesetzesänderung
Berlusconi nicht mehr Präsident des AC Mailand

Sein als Präsident des Fußballclubs AC Mailand hat der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi am Dienstag aufgegeben. Der 68-Jährige folgt damit den Bestimmungen eines neuen Gesetzes, das Regierungsmitgliedern die Übernahme von Führungsämtern in Wirtschaftsunternehmen verbietet.

HB MAILAND. Berlusconi bleibt weiterhin Mehrheitsaktionär des Champions-League-Siegers von 2003. Der Politiker und Besitzer der größten Medienunternehmen Italiens, Mediaset, hatte den AC Mailand seit 1986 geführt.

Sein Nachfolger steht noch nicht fest. Berlusconis Sohn Piersilvio wird entgegen ersten Meldungen nicht neuer Milan-Präsident. "Er hat neben seiner Mediaset-Tätigkeit keine Möglichkeit, eine so wichtige Vollzeitaufgabe wie die Milan-Präsidentschaft zu übernehmen", teilte der Club am Dienstag mit. Als neuer Präsident wird der bisherige Berlusconi-Vize Adriano Galliani gehandelt, der den Club faktisch bereits seit Jahren leitet.

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