Wegen Gewalttaten vorbestraft
Lebenslange Haft für Mord an Taxifahrer

Der Verurteilte hatte dem Fahrer von hinten ein Messer in den Schädel gerammt, weil er nicht genug Geld für die Fahrt besaß. Um die Fahrtkosten in Höhe von etwa 35 Euro zu begleichen, fehlten ihm rund zehn Euro.

HB LANDSHUT. Wegen Mordes an einem Taxifahrer hat das Landgericht Landshut (Bayern) am Dienstag einen 23 Jahre alten Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Angeklagte ist wegen mehrerer Gewalttaten vorbestraft.

Nach der Attacke war der junge Mann panikartig geflüchtet. Stundenlang stand das Auto mit laufendem Motor und brennendem Licht in einer Straße, ehe eine Passantin das blutüberströmte Opfer fand. Der heroinabhängige Arbeiter hatte bis zuletzt bestritten, dass er den Familienvater töten wollte. Sein Verteidiger hatte auf Körperverletzung mit Todesfolge plädiert. Das Gericht folgte beim Urteil den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Der Verteidiger kündigte einen Revisionsantrag an.

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