Wegen Insiderhandels
Anklage gegen drei CPU-Mitarbeiter

Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat gegen drei Mitarbeiter der CPU Softwarehouse AG Anklage wegen Insiderhandels erhoben.

Reuters MÜNCHEN. Den drei Angestellten werde zur Last gelegt, ihre Kenntnisse über bevorstehende negative Unternehmensmeldungen genutzt zu haben, um eigene CPU-Aktien vorher zu verkaufen, erklärte die Behörde am Donnerstag. Verbotener Insiderhandel kann mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Ein weiteres Ermittlungsverfahren ebenfalls wegen Insiderhandels gegen einen früheren Vorstand und seine Ehefrau sei dagegen nach der Zahlung von insgesamt 1750 ? eingestellt worden. Zwei weitere Ermittlungsverfahren liefen noch weiter.

Die Augsburger Staatsanwaltschaft ermittelt noch gegen einen weiteren Ex-CPU-Vorstand und einen früheren Analysten der Bayerischen Landesbank wegen Insiderhandels und Kursbetrugs in Millionen-Höhe. Sie sollen den Kurs nach oben getrieben oder gestützt sowie Aktien verkauft haben, kurz bevor negative Nachrichten an die Öffentlichkeit kamen. So hatte CPU im November 1999 eine Gewinnwarnung veröffentlicht.

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