Wegen Ladendiebstahls schuldig gesprochen
Drogenberatung statt Gefängnisstrafe für Winona Ryder

Die Staatsanwaltschaft hat für die wegen Ladendiebstahls schuldig gesprochene US-Schauspielerin Winona Ryder drei Jahre Bewährung beantragt. Statt ins Gefängnis solle der Hollywood-Star sich in eine Psycho- und Drogenberatung begeben.

Reuters LOS ANGELES. Ryder habe bei ihrer Festnahme Ende vergangenen Jahres acht verschiedene, verschreibungspflichtige Medikamente bei sich gehabt, schrieb die Staatsanwältin Ann Rundle in ihrem am Dienstag veröffentlichten Antrag. Ryder habe mindestens zwei unterschiedliche Namen benutzt, um an die von verschiedenen Ärzten ausgestellten Rezepte zu kommen. Unter den Medikamenten seien Beruhigungsmittel wie Valium und Diazepam gewesen.

Rundle empfahl, Ryder solle mit ihrem Bewährungshelfer einen Plan für eine Psycho- und Drogenberatung in den drei Jahren Bewährung erarbeiten. Zudem solle 10 000 Dollar Strafe zahlen und 60 Tagen gemeinnützigen Dienst leisten. Die Gerichtsentscheidung wird am Freitag erwartet.

Ryder, die bereits mehrfach für den Oscar nominiert worden ist, hat nach Erkenntnisses des Gerichtes Ende 2001 in einem Nobelkaufhaus in Beverly Hills Kleider und Accessoires im Wert von 5500 Dollar gestohlen und Sicherheitsetiketten mit einer Schere herausgeschnitten.

Während des Prozesses hatte die Staatsanwaltschaft Ryder vorgeworfen, aus reiner Lust am Nervenkitzel gestohlen zu haben. Nach dem Schuldspruch der Jury wurde bekannt, dass Ryder in den vergangenen zweieinhalb Jahren bereits drei Mal in Verbindung mit Ladendiebstahl in anderen Nobelkaufhäusern gebracht wurde. In jenen Fällen wurde jedoch nie Anklage erhoben.

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