Wegen Nachfrageschwäche auf Stahlmarkt
Thyssen-Krupp Stahl plant Kurzarbeit für 3 200 Beschäftigte

ap DUISBURG. Deutschlands größter Stahlkonzern, Thyssen-Krupp Stahl, hat wegen der Nachfrageschwäche auf dem Stahlmarkt Kurzarbeit für 3 200 Beschäftigte angemeldet. Ein Unternehmenssprecher sagte am Mittwoch in Duisburg, Thyssen-Krupp wolle so im Juni die Produktionsmengen der gesunkenen Nachfrage anpassen und zur Marktstabilisierung beitragen.

Der Sprecher betonte, zwar liege der tatsächliche Stahlverbrauch der verarbeitenden Industrie nach wie vor auf hohem Niveau, doch profitiere die Stahlindustrie derzeit nicht davon, weil die Abnehmer zunächst ihre überhöhten Lagerbestände abbauten.

Besonders betroffen von der Kurzarbeit sind nach Firmenangaben die Kaltwalzwerke, die Feuer- und Bandbeschichtungsanlagen, sowie in geringerem Umfang die Warmbandstraßen.

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