Wegen schwachem Handy-Markt
Balda reduziert Umsatz- und Ergebnisprognose für 2001

Als Gründe für die verfehlten Planungen nannte der Handyausrüster den schwächer tendierenden Handy-Markt und hohe Investitionen. Sie seien 2001 und 2002 auf ein Wachstum von 50 % ausgerichtet gewesen.

Reuters BAD OEYNHAUSEN. Der Handyausrüster Balda AG hat seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Jahr gesenkt. Statt eines Umsatzes von bislang erwarteten 192 Mill. ? rechne das Unternehmen nun mit Einnahmen in Höhe von 163 (Vorjahr: 160,3) Mill. ?, teilte das im Auswahlindex des Neuen Marktes Nemax 50 gelistete Unternehmen am Dienstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Balda erwarte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 16,8 (23,4) Mill. ?. Bei einer Ebit-Marge von mehr als zehn Prozent halbiere sich gegenüber den Schätzungen das Ergebnis pro Aktie auf 20 Cent.

Der Hersteller von Komponenten für die mobile Kommunikation nannte als Gründe für die verfehlten Planungen den schwächer tendierenden Handy-Markt und die hohen Investitionen von Balda. Sie seien 2001 und 2002 auf ein Wachstum von 50 % ausgerichtet gewesen. Für 2002 sehe Balda dennoch gute Perspektiven, das Auftragspotenzial habe sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt.

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