Wegen Terroranschlägen in USA
Ältestenrat berät über Absage des Oktoberfestes

Eine endgültige Entscheidung wird voraussichtlich der gesamte Stadtrat erst in einer Sondersitzung am nächsten Mittwoch treffen.

ap MÜNCHEN. Der Ältestenrat der Stadt München berät seit Freitagmorgen über eine mögliche Absage des Oktoberfestes. Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), die Bürgermeister Gertraud Burkert (SPD) und Hep Monatzeder (Grüne) sowie die Spitzen der Stadtratsfraktionen diskutieren im Münchner Rathaus darüber, ob das größte Volksfest der Welt trotz der verheerenden Terroranschläge in den USA und der zahlreichen Todesopfer stattfinden kann. Der Ausgang der Sitzung galt als offen. Eine endgültige Entscheidung wird voraussichtlich der gesamte Stadtrat erst in einer Sondersitzung am nächsten Mittwoch treffen.

Oberbürgermeister Ude sagte, wenn das Oktoberfest stattfinde, werde es "eine überschattete Wiesn" sein. Eine Verschiebung sei ausgeschlossen. Nach bisherigen Plänen sollte das Oktoberfest Samstag nächster Woche eröffnet werden und bis zum 7. Oktober dauern. Die Veranstalter rechneten mit über sechs Millionen Besuchern. Festzelte und Fahrgeschäfte sind weitgehend aufgebaut. Das letzte Mal war die Wiesn wegen des Zweiten Weltkriegs abgesagt worden.

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