Wegen übler Nachrede
Babcock-Chef will Wyser-Pratte verklagen

Klaus Lederer, Chef des Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig, will den Babcock-Großaktionär Guy Wyser-Pratte wegen übler Nachrede, Verleumdung und Geschäftsschädigung verklagen.

dpa OBERHAUSEN. Babcock-Sprecher Hans-Joachim Wieckmann bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der Internet-Ausgabe des Magazins "Die Telebörse". Die Klage soll in den nächsten Tagen eingereicht werden. Weitere Details wollte Wieckmann nicht nennen.

Wyser-Pratte ist gegen den Verkauf der Mehrheit an der Kieler Werft HDW durch Babcock Borsig und wirft dem Babcock- und HDW-Chef Klaus Lederer persönliche Vorteilnahme vor. Der US-Amerikaner hält rund acht Prozent an Babcock Borsig.

In der vergangenen Woche hatte der als "Firmenjäger" titulierte Finanzinvestor eine Einstweilige Verfügung des Landgerichts Duisburg gegen den Vollzug des Verkaufs des 25-Prozent-Anteils an den amerikanischen Finanzinvestor One Equity Partners erwirkt. Das Landgericht Duisburg untersagte den Verkauf der Anteile bis zu einer Entscheidung des Amtsgerichts Oberhausen. Die Oberhausener Richter müssen auf Antrag von Wyser-Pratte darüber entscheiden, ob der Verkauf der HDW-Anteile von einer außerordentlichen Hauptversammlung abgesegnet werden muss.

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