Wegen Werbeflaute
Pearson fürchtet starken Gewinneinbruch

Die starke Zurückhaltung der Werbekunden macht der britischen Mediengruppe Pearson schwer zu schaffen. Sollten die Werbeeinnahmen auf dem derzeitigen Niveau bleiben, werde der Gewinn in diesem Jahr deutlich unter dem Vorjahr liegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit.

afp LONDON. Getroffen von einem "dramatischen Rückgang" bei den Werbeeinnahmen in den letzten drei September-Wochen sei vor allem der in der Tochter FT Group zusammengefasste Print-Bereich. Dort habe es im vergangenen Monat "eine große Zahl von Stornierungen" bei der Werbung gegeben. Aus heutiger Sicht müsse dort für das Gesamtjahr mit einem Gewinnrückgang von 40 % gerechnet werden.

Pearson verwies dabei auf die TV- und Radiogruppe RTL Group. Auf diese werde die Werbeflaute wahrscheinlich stärkere Auswirkungen haben als gedacht. Pearson hält neben dem Großaktionär Bertelsmann 22 % an Europas größtem Rundfunkunternehmen. Im vergangenen Jahr hatte Pearson einen Gewinn vor Steuern von 333 Mill. Pfund (1,04 Mrd. Mark/531,8 Mill. Euro) ausgewiesen.

Im Printbereich gehören zu Pearson unter anderem die Wirtschaftszeitungen "Financial Times" und "Les Echos". Zudem gibt Pearson zusammen mit Gruner & Jahr die "Financial Times Deutschland" heraus. Im ersten Halbjahr hatte Pearson einen Gewinn vor Steuern von 4 Mill. Pfund erzielt.

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