Wegfall der Polyolefin-Aktivitäten
BASF weiterhin "Marketperformer"

Die Landesbank Baden-Württemberg stuft die Aktien des Chemiekonzerns BASF vorerst noch als "Marketperformer" ein.

ddp/vwd STUTTGART. "Eine Outperformance trauen wir dem Titel erst bei Herauskristallisierung eines neuen Konjunkturaufschwungs zu", sagte die zuständige Analystin Antje Laschewski am Montag in Stuttgart.

Für das Geschäftsjahr 2001 geht die LBBW von einem Umsatzrückgang bei BASF von 3,7 % aus. Grund dafür sei der Wegfall der Polyolefin-Aktivitäten nach Einbringung in die Basell und die Veräußerung der Pharma-Aktivitäten zum März 2001, sagte die Analystin.

Das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen dürfte den Angaben zufolge auf 3,5 Milliarden Euro (6,85 Milliarden Mark) steigen. Laschewski verweist in ihren Erklärungen auf den Wegfall von Sonderbelastungen und Strukturverbesserungen im neuen Segment Pflanzenschutz und Ernährung.

Den Nettogewinn vor Veräußerungserlösen schätzt die LBBW auf Grund wesentlich niedrigerer Finanzaufwendungen auf 1,6 Milliarden Euro.

Goldman Sachs passt BASF-Gewinnprognosen an

Goldman Sachs passt die Prognosen für die Gewinne je Aktie von BASF an, behält aber die Empfehlung "Market Outperformer" bei.

Das Ergebnis je Aktie wird für 2001 jetzt bei 2,40 Euro gesehen nach zuvor 2,54 Euro . Das Ergebnis für 2002 dagegen wird auf 3,00 Euro geschätzt nach zuvor 2,90 Euro. Die Prognosen berücksichtigten nicht den außerordentlichen Gewinn von 9,66 Euro je Aktie im ersten Quartal aus dem Verkauf der Pharmasparte, heißt es.

BASF AG 3-Monatsverlauf

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