Weichenstellungen in den vergangenen Monaten mit Risiekn behaftet
Stuttgart will Magath bis 2007 an sich binden

Präsident Erwin Staudt will den Vertrag seines Erfolgscoaches Felix Magath mit der Laufzeit seiner Präsidentschaft verninden und vorzeitig um weitere zwei Jahre bis 2007 verlängern. Auch in Zukunft soll der 50-Jährige eine große Machtfülle beim VfB haben. Und Staudt hat weitere ehrgeizige Pläne für den Verein.

HB STUTTGART. "Wir werden dem Trainer anbieten, seinen Vertrag mit meiner Laufzeit als Präsident zu verknüpfen", sagte der VfB-Präsident und frühere Vorsitzende von IBM Deutschland vor dem Champions-League- Spiel des Fußball-Bundesligisten gegen den FC Chelsea. Er habe mit Magath bereits darüber gesprochen.

Der 50 Jahre alte Chefcoach soll auch in Zukunft eine große Machtfülle erhalten. Von der Einstellung eines Managers hält Staudt bekanntlich nichts. "Das funktioniert bei anderen Vereinen auch - nämlich dort, wo der Trainer eine starke Persönlichkeit ist." Staudt selbst hat einen Vertrag als hauptamtlicher Vereinspräsident bis zur nächsten Mitgliederversammlung in drei Jahren.

Genau seit drei Jahren ist Magath nun beim VfB und hat aus dem einstigen Abstiegskandidaten eine Spitzenmannschaft geformt. Der frühere Hamburger hatte stets betont, dass seine Vertragsverlängerung erst ein Thema sei, wenn die Zukunft wichtiger Spieler geklärt sei. Mit Ausnahme von Torwart Timo Hildebrand, dessen Bleiben als gesichert gilt, und Marcelo Bordon (2005 zu Schalke 04) haben alle "Jungen Wilden" unterschrieben. Doch der Teammanager mit dem Hang zum Perfektionismus lässt sich Zeit und beklagte zuletzt "Widerstände" im Verein. "Ein Wechsel", betonte er aber, "ist gar kein Thema."

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