Weihnachtsgeschäft wird wohl nichts mehr ändern
Einzelhandel erwartet auch 2003 Umsatzminus

Der deutsche Einzelhandel rechnet auch für das kommende Jahr mit einem weiteren Rückgang der Umsätze. Bei einer stabilen Preisentwicklung sei mit einem Minus von 0,5 Prozent zu rechnen, sagte der Sprecher des Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels Hubertus Pellengahr.

vwd BERLIN. Im laufenden Jahr werde die Erlösentwicklung mit einem Minus von real drei Prozent (nominal 2,5 Prozent) einen Tiefstand seit der deutschen Vereinigung erreichen. Daran werde auch ein Weihnachtsgeschäft auf Vorjahresniveau, als im November und Dezember insgesamt 10,2 Mrd EUR mehr als sonst im Zwei-Monatsschnitt erreicht wurden, nichts mehr ändern, so Pellengahr.

Mit etwa 10.000 Insolvenzen würde die Pleitenzahl gegenüber dem Vorjahr noch einmal um fast 70 Prozent ansteigen. Als "kleinsten gemeinsamen Nenner" sei der Einzelhandel mit einer Ausweitung der Ladenschlusszeiten am Samstag bis 18 Uhr zunächst einverstanden, erklärte Pellengahr. Ziel bleibe aber eigentlich die komplette Abschaffung der gesetzlich vorgeschriebenen Ladenschlusszeiten. Allerdings dürfe es dabei keine Unterschiede zwischen den Stadtzentren und den Randgebieten geben, so Pellengahr.

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