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Weingärtner sang- und klanglos ausgeschieden

Marlene Weingärtner hat ihre Wildcard beim mit 650 000 Dollar dotierten Tennisturnier in Filderstadt nicht nutzen können und ist bereits in der ersten Runde sang- und klanglos ausgeschieden.

dpa FILDERSTADT. Marlene Weingärtner hat ihre Wildcard beim mit 650 000 Dollar dotierten Tennisturnier in Filderstadt nicht nutzen können und ist bereits in der ersten Runde sang- und klanglos ausgeschieden.

Die Weltranglisten-53. aus Heidelberg unterlag der kolumbianischen Qualifikantin Fabiola Zuluaga in nur 41 Minuten 0:6, 0:6. Die große deutsche Hoffnung Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn), die ebenfalls mit einer Wildcard ins Hauptfeld kam, trifft in ihrem ersten Spiel auf die favorisierte Russin Jelena Bowina.

Marlene Weingärtner, die in diesem Jahr bei den French Open die vierte Runde erreicht hatte, fand gegen die auf Position 25 geführte Zuluaga nie ins Spiel. "Sie müsste vom Talent her weit höher stehen", urteilte Bundestrainer Klaus Eberhard schon vor ihrem Ausscheiden, prophezeite ihr aber trotzdem eine vielversprechende Zukunft: "Sie hat das Zeug dazu, in den nächsten Monaten auf Platz 30 vorzustoßen."

Jelena Lichowtsewa hatte zum Auftakt überraschend das russische Duell gegen Vera Zwonarewa gewonnen. Die Nummer 27 der Weltrangliste setzte sich mit 6:3, 7:5 gegen die an Nummer sechs gesetzte Kontrahentin durch. Zwonarewa machte sich durch 13 Doppelfehler das Leben selbst schwer und hat bei ihrem Vorhaben, unter die Top Ten zu kommen, einen Rückschlag erlitten.

Im Schatten der russischen Senkrechtstarter wie French-Open- Siegerin Anastasia Myskina, US Open-Gewinnerin Swetlana Kusnetsowa und Maria Scharapowa, die in Wimbledon triumphierte, wollte die Weltranglisten-Elfte Zwonarewa ihre Chance in Filderstadt nutzen, um weiter nach vorne zu kommen. "Das ist mein nächstes Ziel und ich arbeite hart daran, es bald zu erreichen", sagte die 20-Jährige aus Moskau. Doch ausgerechnet die neun Jahre ältere Lichowtsewa erteilte ihr eine Lehrstunde.

Ins Achtelfinale eingezogen ist auch die Slowakin Daniela Hantuchova. Die Finalistin von 2002 hatte allerdings mit der amerikanischen Qualifikantin Lilia Osterloh beim 3:6, 6:2, 6:1 mehr Mühe als erwartet.

Die topgesetzten Amelié Mauresmo (Frankreich), Lindsay Davenport (USA), Myskina und Kusnetsowa haben in der ersten Runde Freilos. Mauresmo trifft im Achtelfinale auf die Siegerin der Partie Patty Schnyder (Schweiz) - Jelena Kostanic (Kroatien). Die 25-Jährige tritt erstmals bei einem Turnier als Weltranglistenerste an, doch Davenport sitzt der Französin im Nacken. "Natürlich ist es mein Ziel, spätestens am Jahresende die Nummer eins zu sein", sagte die Amerikanerin, die zuletzt am 13. Juni 2001 auf dem Tennisthron saß und allmählich über ihr Karriereende nachdenkt. Ihre erste Herausforderin in Filderstadt ist die Australierin Alicia Molik.

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