Weißes Haus schließt Revision von US-BIP-Wachstum nicht aus
Mehr Arbeitslose in den USA

Die Arbeitslosenrate in den USA ist im April auf 4,5 % gestiegen und erreichte damit den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren.

ap/dpa WASHINGTON. Im Vergleich zum Vormonat nahm die Arbeitslosigkeit um 0,2 % zu. 223 000 Arbeitskräfte wurden nach dem am Freitag veröffentlichten Bericht des Arbeitsministeriums im April gestrichen, so viele wie seit Februar 1991 nicht mehr. Eingestellt haben im vergangenen Monat lediglich Regierung und Handel. Analysten befürchten eine weitere Zunahme der Arbeitslosigkeit und einen Rückgang des Konsums, der die kriselnde Wirtschaft weiter schwächen könnte.

Angesichts des schwachen US-Arbeitsmarktberichtes und anderer Schwächezeichen der US-Wirtschaft schließt das Weiße Haus nicht aus, das für das erste Quartal mitgeteilte Wachstum des US-Bruttoinlandsproduktes von 2,0 % noch nach unten revidieren zu müssen. US-Präsident George W. Bush sei "sehr besorgt" über den Zustand der US-Wirtschaft nach dem überraschend starken Rückgang der Beschäftigung in den Vereinigten Staaten, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, am Freitag in Washington vor der Presse.

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten seien für den Kongress ein weiterer Grund, das angestrebte Steuersenkungsprogramm so bald wie möglich zu verabschieden, fügte Fleischer hinzu. Das Programm sieht eine Steuerentlastung während elf Jahren von 1,35 Bio. USD vor. Darin enthalten ist eine Abgabensenkung um 100 Mrd. USD für das laufende und das kommende Jahr. Das sollte dazu beitragen, der US-Konjunktur auf die Beine zu helfen, erklärte Fleischer.

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