Weißes Haus: "Zeit zu handeln, nicht zu verhandeln"
USA dringen erneut auf Auslieferung Bin Ladens

Die Taliban müssten "alles Notwendige tun, um keine Terroristen mehr zu beherbergen".

afp WASHINGTON. Die USA haben Afghanistan erneut nachdrücklich aufgefordert, den Moslemextremisten Osama Bin Laden auszuliefern. Die Botschaft von Präsident George W. Bush an die radikalislamische Taliban-Miliz sei "sehr einfach", sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, am Mittwoch in Washington. "Es ist jetzt Zeit zu handeln, nicht zu verhandeln". Die Taliban müssten "alles Notwendige tun, um keine Terroristen mehr zu beherbergen".

Die international geächtete Taliban-Regierung hatte eine Auslieferung Bin Ladens zuvor erneut abgelehnt, solange dessen Beteiligung an den Terroranschlägen in den USA nicht bewiesen sei. Die USA sehen in Bin Laden den Hauptverdächtigen der Attentate auf New York und Washington. Washington will den Taliban vorerst keine Beweise gegen Bin Laden vorlegen, da das Material angeblich zahlreiche Geheiminformationen umfasst.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%