Weiter angespannte Lage
MAN Roland rechnet mit Halbierung des Gewinns

Der weltweit zweitgrößte Druckmaschinenhersteller MAN Roland erwartet wegen der anhaltenden Krise in der Druck- und Verlagsindustrie 2002 einen deutlichen Gewinnrückgang.

Reuters OFFENBACH. Das Gesamtjahresergebnis werde angesichts der schwachen Konjunktur voraussichtlich auf etwa die Hälfte des Rekordgewinns im Vorjahr von 89 Millionen Euro schrumpfen, teilte das Offenbacher Unternehmen am Mittwoch mit. Viele Druckereien und Verlage würden wegen der Flaute auf dem Werbe- und Anzeigenmarkt vorerst auf Investitionen verzichten, hieß es zur Begründung. Eine Erholung sei vorerst nicht zu erwarten. Besonders im Druckmaschinenbau sei die Situation im Markt weiter sehr angespannt. Im April hatte MAN Roland bereits angekündigt, das Spitzenergebnis von 2001 nicht mehr erreichen zu können.

Im ersten Halbjahr brach das Vorsteuerergebnis auf 11 (Vorjahr: 32) Millionen Euro ein. Der Konzernumsatz sank den Angaben zufolge um 12 Prozent auf 850 Millionen Euro. Der Auftragseingang ging binnen Jahresfrist sogar um 34 Prozent auf 773 Millionen Euro zurück.

Die Kunden von MAN Roland kommen aus dem Verlags-, dem Werbe- und dem Verpackungsdruck.

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