Weiter klare Markenpolitik
Henkell & Söhnlein verkauft weniger Sekt

Die Wiesbadener Sektkellerei Henkell & Söhnlein hat im vergangenen Jahr weniger Sekt verkauft. Dank höherer Preise wuchs der Umsatz aber leicht um 0,7 Prozent auf 623,9 Millionen Euro.

HB/dpa WIESBADEN. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sank der Absatz um 2,6 Prozent auf 261,9 Millionen Flaschen. Diese Entwicklung zeige, dass die Kellerei ihre Position in einem stagnierende und teils rückläufigen Markt weiter ausbauen konnte, sagte ein Sprecher. Auch weiterhin will Henkell & Söhnlein auf klare Markenpolitik setzen. Im vergangenen Jahr investierte das Unternehmen 30 Millionen Euro für Werbung.

Marktbedingte Preiserhöhungen hätten vor allem den Absatz der Marke Henkell Trocken gedrosselt. 16,2 Millionen verkaufte Flaschen verzeichnete die Kellerei im vergangenen Jahr. Das war ein Rückgang um 12,2 Prozent. Die Premiummarke Fürst von Metternich hingegen baute ihren Marktanteil in diesem Segment auf 59 Prozent aus und steigerte den Absatz um 6,2 Prozent auf 7,8 Millionen verkaufte Flaschen. Auch die Marken Deinhard (plus 5,6 Prozent) und Söhnlein Brillant (plus 1,2 Prozent) machten im Vergleich zum Vorjahr ein Plus.

Im Gegensatz zum Sektmarkt legte das Geschäft mit Spirituosen im vergangenen Jahr zu. Für den Henkell & Söhnlein-Absatz entpuppte sich Wodka Gorbatschow mit 16,7 Millionen verkauften Flaschen (plus 17,6 Prozent) zu einem "kraftvollen Motor".

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%