Weitere 163 Standorte auf dem Prüfstand
Scharping will 47 Standorte definitiv schließen

ap BERLIN/HAMBURG. Verteidigungsminister Rudolf Scharping will 47 Bundeswehrstandorte definitiv schließen. Sein Ministerium bestätigte am Freitag in Berlin einen Zeitungsbericht, wonach damit eine Entscheidung vollzogen wird, die von Amtsvorgänger Volker Rühe (CDU) stamme. Betroffen sind danach Standorte in 13 Bundesländern. Die Entscheidung über die Schließung weiterer Sandorte im Zusammenhang mit Scharpings Bundeswehrreform soll Ende Januar fallen.

Auf dem Prüfstand stehen danach 163 weiter Kleinststandorte und 440 Standorte in einer Größenordnung zwischen 50 und 12 000 Mann. Faktoren bei der abschließenden Entscheidung sollen auch die Wirtschaftskraft der Region, der Stand der Arbeitslosigkeit, die Präsenz alliierter Truppen sowie die Chance der Nachwuchsgewinnung für die Streitkräfte sein. Derzeit werde der Anteil der Sechs- bis Zehnjährigen an der Wohnbevölkerung geprüft um Aussagen über das Potenzial künftiger Soldaten machen zu können, hieß es.

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